Der erste Workshop der Business Idea Challenge – first workshop of the BIC

Der erste Workshop der Business Idea Challenge hat meine Erwartungen weit übertroffen. Alles ist super nach Plan gelaufen und die Teams waren durch die Bank weg aufgeweckt, engagiert und wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß! Die Atmosphäre war super produktiv und ich bin ein bisschen stolz darauf, wie professionell wir den Workshop realisieren konnten.

Marketing & die Teams

Nochmal vorneweg: Um unsere Teilnehmer zu gewinnen, hatten wir 6 Plakate in der Uni aufgehängt und ca. 500 Flyer verteilt. Ich bin eine Woche lang jeden Tag in verschiedene Klassen und habe von dem Projekt erzählt. Dadurch konnte ich ca. 400 Studenten direkt erreichen. Danke an alle Dozenten, die mir ein bisschen Zeit ihres Unterrichts zur Verfügung gestellt haben. Bei Ms Faith habe ich sogar 40 Minuten verbracht und einen kurzen Ausschnitt aus der amerikanischen TV Sendung Sharktank gezeigt. Zwei Tage vor der Deadline hatten wir allerdings noch keine Bewerbung. Ich wurde nervös und überlegte schon, welche Fehler wir gemacht haben könnten. Ich dachte darüber nach, ob ich vielleicht die kulturellen Unterschiede unterschätzt hatte oder es einfach keinen Bedarf nach noch einer weiteren Veranstaltung an der Uni gab.

Letztendlich erwiesen sich meine Bedenken als unbegründet und wir haben wirklich tolle Teams gefunden. 13 Teams haben sich mit einem Video beworben. Alle Bewerbungen waren super, aber der Rest des Teams (ich war krank) hat die 8 überzeugendsten Teams für den Wettbewerb am Ende ausgewählt. Diese Begrenzung ist nötig, damit wir das Event am Ende in einem vertretbaren zeitlichen Rahmen abwickeln können.  Glücklicherweise waren die anderen Teams weiterhin interessiert und so machen alle bei den Workshops mit.

Das kleine Vorstellungsvideo war wohl eine gute Idee, da alle unsere Teilnehmer echt aufgeweckt sind und kein Problem damit haben frei vor der Gruppe zu sprechen. Perfekte Voraussetzungen, um das Event am Ende zu einem echten Erfolg zu machen.

Konzept des Workshops

Ich habe den ersten Workshop bewusst so aufgebaut, dass es am Anfang lockerer ist und alle Zeit haben ein bisschen aufzutauen und sich kennen zu lernen. Erst am Nachmittag haben die Teams dann gearbeitet. Der Spaß kam aber nie zu kurz! Wer sich für die genauere Ausarbeitung der Spiele und Aktivitäten interessiert und wissen will, wie wir alles zeitlich eingeteilt hatten, kann sich gerne melden. Ich habe ein Worddokument erstellt, welches genaue Zeitangaben, Materialienlisten und Infos zur Raumaufteilung enthält und stelle dieses gerne zur Verfügung

Ablauf in Bildern

 

Zuerst begrüßten wir die Teilnehmer, stellten das gesamte Orga-Team vor und erklärten den Tagesablauf.

Kennenlernen

Die erste Aktivität war ein Kennenlernspiel. Dazu mixten wir die Studenten durch und teilten sie in 4 große Gruppen ein. Die Gruppen sollten dann so viele Gemeinsamkeiten wie möglich finden. Die Antworten waren ziemlich unterhaltsam. Eine der Gruppen hat z.B. festgestellt, dass alle am Tisch Hot Pot nicht so gerne mögen. Eine andere Gruppe bestand nur aus Singles. Es war schön zu sehen, dass gute Gespräche entstanden, darum ließ ich die Aktivität auch etwas länger laufen, als ursprünglich geplant.

Input für die Teilnehmer

Danach gab es eine kleine Präsentation von meiner Seite. Ich sprach über Innovation und das Entstehen von Ideen. Meine wichtigste Botschaft: alle Teams sollten sich bei diesem Workshop so gut wie möglich mit Input unterstützen. Die Teams schrieben dann im nächsten Schritt drei Probleme, die sie gerne lösen möchten auf bunte Zettel.

Eier einpacken – Egg Drop

Zum Abschluss des Vormittags durften sich die Gruppen vom Anfang nochmal im Eier einpacken beweisen. Diesen Spiel ist ja bei uns ziemlich bekannt und wird eher mit Schulkindern gespielt. Hier kannte das aber keiner und darum hat es wirklich Spaß gemacht. Die unterschiedlichen Herangehensweisen, von chaotisch bis zu akribischer Planung, waren auch ganz interessant anzusehen und spiegelten sich auch in den Ergebnissen wieder. Nur ein Ei überlebte den Sturz aus dem 1. Stock.

Die Gewinner des Egg Drops

Danach gab es leckeres Essen, das wir uns von einem chinesischen Restaurant liefern haben lassen.

Die Ideen fliegen lassen

Nach der Mittagspause haben die Teams dann Papierflieger aus den bunten „Problemzetteln“ gebaut und die anderen Teilnehmer konnten ihre Problemlösungsideen teilen. Ich habe in einem Workshop ein ähnliches Spiel kennen gelernt, kannte aber den Ablauf nicht mehr genau und darum nutzte ich gamestorming.com als Quelle.

Danach durften die Teams den Input der anderen bewerten und sich eine Idee aussuchen, die sie dann auf einem Poster ausarbeiteten.

Prototyping

Zwischendurch schoben wir noch einen kurzen Block zum Thema Prototyping ein und Omar stellte den Prototypen, den er für seine Bachelorarbeit gebaut hatte vor.

Posterpräsentationen

Zum Ende stellten einige Teams ihre Poster und Ideen vor und wir machten ein obligatorisches Gruppenphoto.

Extrem gelungener Tag an dem wir alle Spaß hatten. Ich freue mich auf den nächsten Samstag an dem wir dann versuchen den Ideen ein Geschäftsmodell zu verpassen, einige Präsentationsbasics vermitteln und die Pitches auch schon teilweise ausarbeiten. Die Planung läuft!

 

 

=======English======

The first workshop of the Business Idea Challenge was perfect! The teams were really active and enthusiastic, all the activities worked out well and we had a lot of fun together. The atmosphere was really productive and I am a little proud that my team and I were able to organize this so well.

Advertising the event & the teams

Let me explain shortly upfront how we were able to acquire these amazing teams. We hung up 6 big posters in university and gave out about 500 flyers with our information. For one week I went into different classes and talked about the project and what benefits students who join can enjoy. By doing this I was able to talk about 400 students in person. Thanks to all the teachers which gave me some of their class time. In Ms Faith’s classes I even was able to spent about 40 min and even showed the students a short excerpt of the Sharktank. Two days before the Deadline ended we have not received any applications. I started to get a little nervous and began to analyze what kind of mistakes we might have made. I thought that we might underestimated the cultural differences or that there was just no demand for such an event.

Eventually these worries turned out to be unnecessary. We were able to find really wonderful teams. 13 teams sent a video and all of them were pretty cool. The final event cannot last 5 hours and because of this time limitation we needed to pick 8 teams who will be able to compete in the competition. Fortunately, even the teams that cannot take part in the competition were still interested and took part in the workshop.

Now that I got to know the teams I think that the little introduction video we asked them for was a good measure. All of our participants are really active and not shy to speak in front of a group. Perfect conditions to make the pitch event a success.

Concept of the workshop

I designed the workshop in such a way that the morning is rather relaxed and people can get to know each other. In the afternoon the teams had to work a little harder, but having fun was a priority throughout the whole day. If someone is interested in the detailed planning of the workshop: I have a detailed schedule with exact times, material lists and information of how to prepare the room and will happily share it with you.

You can see pictures of all the activities above: getting to know each other, egg drop, let the ideas fly on paper planes…

It was a very nice day and all of us had fun. I am looking forward to next Saturday. We will try to tweak the ideas and give them a suitable business model. Furthermore we will have a look at presentation basics and how to build up a pitch. Planning the workshop right now!

 

1 Kommentar

  1. Tolles Event… weiter so. Kreatives Denken kann nicht genug gefördert werden. Und das auch noch grenzübergreifend 🙂

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