Chinesisches Familienleben – getting to know a Chinese Family

Samstag, 25.03.16

Am Samstag besuchte ich zusammen mit Omar seine chinesische Familie, also die Eltern von Jingge (bei ihr haben wir schon gekocht, beschrieben in diesem Beitrag). Wir aßen zusammen zu Abend und unterhielten uns ein wenig. Danach machten wir viele Bilder – auch die chinesische Familie mag es sehr Momente mit dem Smartphone festzuhalten.

Eigentlich hat die Familie nur eine Tochter, nämlich Jingge, aber es kommen noch zahlreiche „Adoptivkinder“ hinzu. Wie z.B. Omar oder ein paar der Angestellten, die in der Firma der Familie arbeiten. Das Unternehmen der Familie produziert chinesischen Weißwein. Den Wein habe ich jetzt übrigens zweimal probiert und es ist wirklich kein Wein, wie wir ihn kennen, sondern eher eine ganz schön ordentlicher Schnaps. Brennt auf jeden Fall gut. 😀

Zum Abschluss des Tages fuhren wir noch mit einem ausgeliehen Elektroroller in die Altstadt Ciqikou. Die Fahrt war etwas abenteuerlich und ich habe mich am Anfang im dichten Verkehr, ohne Helm, nicht so wohl gefühlt. Obwohl die Chinesen echt nicht so toll Auto fahren, entspannte ich mich aber nach einer Weile. Niemand hält hier so wirklich die Regeln ein und das führt dazu, dass viel besser geschaut wird und niemand so richtig schnell unterwegs ist. Wir kamen sicher am Ziel an.

Am Abend war in Ciqikou nicht so viel los wie sonst und die Gassen wirkten ziemlich beschaulich. Zu Stoßzeiten quillt das Städtchen allerdings an allen Ecken und Enden über und man kann die Atmosphäre nur schwer in Ruhe genießen. Ich mochte es! Vor allem gab es auch überall in den kleinen Bars Livemusik.

 

======English======

Saturday, 25.03. 16

On Saturday I visited the Chinese family of Omar. They are the parents of Jingge (we cooked in her apartment, as I described in this article). We enjoyed our dinner together and talked a little about thi and that. Afterwards we took a ton of pictures – the Chinese family really likes to capture special moments with their smartphone.

Actually the family only has one real daughter, that is Jingge, but they “adopted” many others. Omar is one of them and also some of their companie’s employees turned into family members over time. The company of the family produces Chinese white wine. I tried the wine on two occasions and it is not really wine, as we know it. It is rather a hard liquor that burns quite a bit. 😀

To end the day we took the electro scooter of Omar’s friend to go to Ciqikou, the old town of Chongqing. The drive was a little adventurous and in the beginning I did not feel that safe – no helmet and a lot of traffic, if you know what I mean. After a while I relaxed. The Chinese seem to drive not so well and do not really follow any rules, but this also leads to a much slower speed of the cars and people really watch out for others. We arrived our destination safely.

In the evening Ciqikou was really nice and pretty. In the main tourist hours it seems to be a place in which the atmosphere is destroyed, because there are just too many people. I really liked the late evening atmosphere. All the little bars had live music!

 

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