Die ersten Tage in Chongqing – my first days in Chongqing (1/2)

Freitag, 24.02.17

An meinem ersten Morgen versuchte ich mich erst einmal ein bisschen zu orientieren und überlegte, was ich mir alles anschauen könnte. Auch von meinem sehr gut gelegenen Hostel, dem Only Backpacker bekam ich wirklich gute Tipps.

Im Aufenthaltsraum des Hostels lernte ich Dara kennen. Dara ist auf Reisen und arbeitet nebenbei selbstständig. Sie betreibt einen Taobao Shop über den sie Kleidung verkauft. Von ihr hörte ich das erste Mal von Taobao, die Plattform über die Chinesen einfach alles online bestellen. Soweit wie ich das bisher verstanden habe, gehört Taobao zu Alibaba und ist die B2C Plattform, also eine Art online Mall. Ich werde später noch einen Artikel zu Alibaba, Alipay, Taobao, WeChat usw. schreiben, weil ich wirklich überrascht bin und es faszinierend finde, wie stark E-Commerce Angebote hier genutzt werden.

Dara und ich planten zusammen unsere Sightseeingtour und zogen dann los, um mir eine Simcard fürs Handy zu organisieren. Es war gar nicht so einfach, weil man als Ausländer (lao wai) nicht in jeder Filiale von China Mobile einen Vertrag abschließen kann. Hat ziemlich lange gedauert, aber schließlich war ich stolze Besitzerin einer chinesischen Simkarte und konnte jetzt auch mobile Daten nutzen.

 

Wir trafen dann Lukas, einen Deutschen, aßen zusammen Nudeln (miàn –  mit Tomate und Ei (ein bisschen wie dünne Tomatensuppe und Nudeln). Das Schriftzeichen für Nudeln ist eines der wichtigsten für mich, denn ich weiß, dass es überall wo ich dieses Zeichen finde leckere Nudeln gibt.

Danach machten wir uns gemeinsam auf zu Hu Ya Dong. Anscheinend sollen das irgendwelche „Caves“ sein, aber davon konnten wir nichts entdecken. Hu Ya Dong bestand eher aus einigen beleuchteten Gassen und Gebäuden, die am Hang liegen. Lukas meinte, dass es eigentlich aussieht wie im Phantasialand. Die Chinesen finden sowas richtig schön und man muss schon zugeben, dass die vielen Lichter bei Nacht ganz gut aussehen.

VomHu Ya Dong aus hatte man auch einen fantastischen Blick auf die eine Brücke, deren Namen ich gerade nicht mehr weiß und das Grand Theater von Chongqing.

Auf dem Rückweg entdeckten wir noch das Kunstmuseum von Chongqing. Ein architektonisch ziemlich beeindruckender Bau.

 

======English======

Friday, 24.02.17

On my first morning I tried to orient myself a little bit by and checked my Lonely Planet out to get ideas for sightseeing. The hostel staff gave me great advice, too.

While relaxing in the common area of the hostel I got to know Dara. Dara is travelling and working at the same time. She sells clothes via a Taobao Shop and I heard about that the first time while talking to Dara. Taobao is part of Alibaba and as far as I have understood it is their B2C platform. As soon as I understood the whole e-commerce system here a little better I will write an extra article on that. It is surprising and fascinating to me how strongly Chinese people use e-commerce offers.

Dara and me made a plan for some sightseeing and then went out to buy me a sim card for my phone. It was not as easy as I thought, because foreigner cannot just do it in every shop of China Mobile. We had to go to the biggest one in the city center and it took quite a while to finish the process, but eventually I owned a sim card and was able to use mobile data.

Afterwards we met Lukas, a German also staying in our hostel, and went to a noodle shop together. We had noodles with tomato and egg and it tasted delicious – a little like spaghetti. The Chinese character for noodles (miàn) is one of the most important ones for me, because it let’s me know where I can get good food.

Our next stop was Hu Ya Dong. There was a sign saying something about caves, but I could not really spot anything like it. It was rather a bunch of illuminated buildings and streets and it kind of looked like a theme park to us. The Chinese love such places and I have to admit that it looks quite beautiful at night.

On our way back we walked by the art museum of Chongqing – an impressive building.

 

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