Anmelden & registrieren – Registration day at university

Monday, 27.02.17

Zusammen mit meine Mitbewohnerin Rita gehe ich in das International Office zu Wen Jin, um unsers Dokumente abzugeben. Wir bekommen einen Laufzettel und müssen in das Nachbargebäude, in dem sich das International College befindet, um dort einige andere Unterschriften abzuholen.

Da ich Stipendiatin des China Scholarship Councils (CSC) bin, muss ich keine Gebühren zahlen, da sowohl Studiengebühren, als auch Wohnheimszimmer finanziert werden. Ich werde bald ein chinesisches Bankkonto eröffnen, weil es dann einfacher ist das Geld für die Lebenshaltungskosten zu empfangen. Ich brauche auch ein Bankkonto, um den Bezahldienst Alilpay zu nutzen. Seit Neuestem werden nämlich die Waschmaschinen im Wohnheim über eine App gesteuert, die mit Alipay gekoppelt ist.

Ich aß mit Rita zu Mittag und dann gingen wir zu einem größeren Supermarkt, um Waschmittel, Besen, Putzlappen und Dinge für unser Zimmer zu kaufen, die uns noch fehlten.

Am Nachmittag schaute ich in einem Raum vorbei, in welchem eine Gruppe von FAU Studenten gerade Kalligraphie übten. Die ETG Exkursion dauert 4 Wochen und die Ziele sind echt spannend. Schaut mal auf die Website, um mehr darüber zu erfahren: https://china-exkursion.de/2017/

Beim Orientation Meeting bekamen die neuen Internationals viele Infos und außerdem einen Buddy zugeteilt. Mein Buddy ist Sunny, eine ausgesprochen nette und offene Chinesin, die Englisch studiert. Sie spricht auch ein bisschen Deutsch und wir haben uns gleich gut verstanden. Wir haben uns gegenseitig unsere Zimmer gezeigt, ich konnte ihre Mitbewohnerinnen kennen lernen und dann aßen wir noch ihr Lieblingsessen gemeinsam. Es war kein Hot Pot, aber immerhin schon nahe dran. Gan Huo (干祸) bedeutet wörtlich übersetzt „dry pot – trockener Topf“ und wir bekamen frittierte Kartoffeln, Schweinefleisch und Reis. Sehr lecker!

 

======English======

On registration day I went to Wen Jin and the International College to submit documents and get a lot of signatures. Since I have a scholarship of the Chinese Scholarship Council (CSC) I do not have to pay any fees and will also receive some money for my living expenses. I will open a Chinese bank account, because a lot of things depend on that. E.g. to use Alipay I need a bank account and I need Alipay to use the app which controls the washing machine in my dormitory.

I went to lunch with my roomie and we went to a supermarket to buy stuff for our room.

In the afternoon I visited some FAU students who were on an excursion in China and visited CQUPT. The ETG student association spends 4 weeks in China and they visit very interesting places. To find out more you can consult their website: https://china-exkursion.de/2017/

The orientation meeting for us internationals helped me to gain a better understanding of how everything works and we also got a Chinese buddy who will help us around. My buddy is Sunny and she is very nice, open and helpful. Her English is very good and she even speaks a little German. We showed each other our rooms and I had a chance to meet her roommates. Afterwards we went out to eat her favorite food which is gan huo (“dry pot”). Delicious!

 

 

2 Kommentare

  1. Hey Bettina. Schöne Grüße nach China. Dort isst man ja bekanntlich alles was Beine hat außer einem Tisch. Könnte man dort als Veganer überleben?

    1. Hallo Thomas,

      ich glaube es wäre nicht super einfach, da man manchmal einfach nicht so richtig weiß, was drin ist. Ich habe von einer Chinesin, die Vegetarierin ist auch schon gehört, dass viele Chinesen sagen „Kein Fleisch, kein Leben“. Wenn man außerhalb essen möchte, ist es wie auch in Deutschland nicht ganz einfach bestimmte Zutaten auszuschließen. Einige meiner Freunde hier sind Moslems und möchten Halal essen. Sie können zwar nachfragen, aber vertrauen den Straßenständen häufig nicht so, da sie Angst haben, dass mit Schweinfett gebraten oder frittiert wird.
      Selber kochen ist natürlich möglich und dann sollte es auch einfach sein vegan zu leben. Wurst habe ich bisher nur in seltsamen Formen gesehen, Käse gibt es kaum, Sojaprodukte wie Milch und Tofu dafür überall und auf Fleisch kann man bewusst verzichten, da die Auswahl an Gemüse und Obst sehr gut ist.

      Ich muss zugeben, dass ich hier quasi nicht koche, weil ich keine Küchenutensilien habe und man an jeder Ecke echt gutes Essen sehr günstig bekommt. Fleisch mag ich hier aber auch nicht so, da häufig sehr viel Fett dran ist, daher bestelle ich oft etwas ohne Fleisch.

      Liebe Grüße nach Düsseldorf!
      Bettina

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